Gendermedizin

Abg.z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm
Abg.z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm
© Rudolf Laresser

Optimale Diagnose und Behandlung von Frauen und Männern

Frauen und Männer sind anders krank. Dennoch ist in der Medizin der Prototyp Patient nach wie vor männlich. Daher setzen wir ÖVP Frauen uns seit mehr als zehn Jahren für eine geschlechterspezifische Diagnose und Behandlung von Frauen und Männern ein. Frauen haben Anspruch auf eine geschlechtergerechte Sichtweise bei Therapie und Diagnostik in der medizinischen Behandlung.

 

Unser Ziel ist

  • eine flächendeckende gendergerechte medizinische Vorsorge und Versorgung.
  • Daher muss die Gendermedizin weit mehr als bisher Eingang in die Aus- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten finden.
  • Alle medizinischen Maßnahmen müssen hinsichtlich ihrer unterschiedlichen Auswirkungen auf Frauen und Männer untersucht und berücksichtigt werden.
  • Insbesondere bei der Entwicklung von Medikamenten, denn auch hier brauchen wir eine gendergerechte Definition.

 

Beispiele: 

1.    Osteoporose

  • Etwa 800.000 Patientinnen und Patienten in Österreich, davon 75 Prozent Frauen
  • Prävention wichtig, deshalb unsere Forderung: Vorsorgeuntersuchung ab dem 45. Lebensjahr, österreichweit einheitlich und auf Krankenschein!

 

2.    Brustkrebs

  • In Österreich erkranken jährlich rund 39.000 Menschen an Krebs und etwa die Hälfte sterben an den Folgen der Krankheit.
  • Frauen erkranken am häufigsten an Brustkrebs, hier spielt die Krebsfrüherkennung eine zentrale Rolle: Denn je früher der Krebs erkannt wird desto besser ist er behandelbar.
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind die beste Vorbeugung. Daher setzen wir uns nach wie vor dafür ein, dass alle Frauen, unabhängig von ihrem Alter, uneingeschränkten Zugang zum Mammographie-Screening haben
  • Wir fordern, dass Haus- und Frauenärzte wieder wie vor der Einführung des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms eigenständig Überweisungen für Frauen jeden Alters ausstellen können.

Der "Aktionsplan Frauengesundheit" wurde am 28. Juni 2017 im Nationalrat angenommen. Hier die Details: 

https://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2017/PK0815/index.shtml