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ÖVP/Pensionen/Rauch-Kallat

2009-04-14 / 16:59:04 / ÖVP Bundesparteileitung

Rauch-Kallat: Pensionssplitting bekannt machen und verbessern

  Utl.: Kein Widerspruch zur Parteispitze; ÖVP-Frauen auch für
freiwilliges Splitting, aber automatische Einstellung =


    Wien, 14. April 2008 (ÖVP-PD) "Wir wollen das Pensionssplitting
bekannt machen und verbessern", bekräftigt heute die Bundesleiterin
der ÖVP-Frauen, Maria Rauch-Kallat und stellt in diesem
Zusammenhang klar: "Es gibt keinen Widerspruch zur Parteispitze.
Wir befinden uns hier auf einer gemeinsamen Linie, denn die ÖVP-
Frauen sind auch für ein freiwilliges Splitting, aber eine
automatische Einstellung". ****

    In Richtung SPÖ-Frauen sagt Rauch-Kallat: "Wer hätte gedacht,
dass die SPÖ-Frauen so ein verklärtes Bild von der Ehe haben und
anscheinend noch nichts davon gehört haben, dass diese auch in die
Brüche gehen kann. Anders ist es kaum zu erklären, dass die SPÖ-
Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer heute in einer
Aussendung meint, dass „Ehepaare, die von einer Pension leben
müssen, ohnehin das Geld teilen können, wenn sie es wollen. Ja,
wenn sie es wollen, vor allem, wenn der verdienende Teil, in den
meisten Fällen der Mann, es will! Daran sollte Frau Stadlbauer
denken. Vor allem, wenn sie selber ein paar Zeilen später darauf
hinweist, dass viel zu viele Frauen in Österreich im Alter leider
gar keine oder eine verschwindend geringe Pension bekommen, im
übrigen das Ergebnis von mehr als 50 Jahren sozialdemokratischer
Sozialminister. „Diese Frauen zynisch darauf hinzuweisen, dass sie
ja durchgehend hätten arbeiten können oder sich mit dem Ehemann
besser arrangieren, hilft wohl wenig weiter“, so die Bundesleiterin
der ÖVP-Frauen.

    Die ehemalige Frauenministerin weist darauf hin, dass erst seit
Bundeskanzler Schüssel 48 Monate Pensionsansprüche in Höhe von
1350.- € pro Monat zusätzlich zu den in dieser Zeit selbst
erworbenen Ansprüchen angerechnet werden und dass das freiwillige
Pensionssplitting darüber hinausgehende Lücken in der
Altersabsicherung schließen hilft. „Verbesserungen, wie die
Default-Regelung und die Ausweitung bis zum 14.Lebensjahr des
Kindes sollen die Zahl der Inanspruchnehmenden steigern“, meinte
Rauch-Kallat.

    Noch besser wäre es, gemeinsam den Bekanntheitsgrad des
Pensionssplittings zu steigern und den Verbesserungen, die die ÖVP-
Frauen fordern, nicht von Haus aus eine prinzipielle Absage zu
erteilen. Natürlich brauchen Frauen ein Existenzsicherndes
Erwerbseinkommen, und wie Frau Stadlbauer sagt, „Unterbrechungen in
der Erwerbstätigkeit für Kinderbetreuung müssen unbedingt
entsprechend berücksichtigt und abgegolten werden. Dazu ist das
Pensionssplitting auch eine Methode und sichtlich keine schlechte,
wenn man bedenkt, dass 50 Prozent der derzeit Inanspruchnehmenden
Männer sind“, schloss Rauch-Kallat.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0220    2009-04-14/16:59


 

 

Dazu ein Kommentar von
Karl Ettinger, DIE PRESSE

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