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Allianz für Frauen in Führungspositionen



Am Wochenende besuchte eine Delegation der Frauen der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) mit Bundesleiterin Maria Rauch-Kallat, Bundesministerin a. D., an der Spitze die Frauen Union der CDU Deutschlands in Berlin. Der Bundesvorstand der Frauen Union der CDU, die Frauen-Union der CSU und die ÖVP-Frauen beschlossen in Fragen der Entgeltgleichheit und der Förderung von Frauen in Führungspositionen stärker zusammen zu arbeiten.

„Die Schwierigkeiten und Defizite von Frauen in Führungspositionen in Politik und Wirtschaft sind in Deutschland und Österreich vergleichbar. Der Anteil von Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten muss erhöht werden. Neben dem von der neuen Bundesregierung angekündigten Stufenplan brauchen wir mehr Transparenz bei der Nominierung und Besetzung von Positionen “, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU.

Maria Rauch-Kallat: „Eine weitere Herausforderung ist die Überwindung der Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern. Für uns ist es unannehmbar, wenn Frauen für gleichwertige Arbeit einen geringeren Lohn erhalten und Berufe mit hohem Frauenanteil an den Beschäftigten ein niedriges Lohnniveau aufweisen.“

Auch in der Politik sei die politische Mitarbeit und Mitwirkung von Frauen unverzichtbar, daher forderte Walburga von Lerchenfeld für den Landesvorstand der Frauen-Union der CSU eine parteiinterne Quotierung, die dazu beitragen solle, den Frauenanteil in der Partei und an Mandaten zu verbessern. „Eine Quote von 40 Prozent für beide Geschlechter für alle Parteiämter ist das Ziel“, betonte Frau von Lerchenfeld.


Berlin, 9.11.2009


Treffen der CDU, CSU und ÖVP-Frauen in Berlin

(c) ÖVP-Frauen/GS Monika Posch
1.v.l.: BM a.D. Maria Rauch-Kallat, Bundesleiterin ÖVP-Frauen

2.v.l.: Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer MdB, Vorsitzende der Frauen Union CDU

2.v.r.: Freifrau Walburga von Lerchenfeld, Frauen-Union CSU
Dorothea Schittenhelm und Michael Spindelegger