Die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen Maria Rauch-Kallat war, gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Beatrix Karl, der Generalsekretärin der ÖVP-Frauen, Monika Posch am Morgen des Internationalen Frauentages, Montag, 8.3., 7:30 Uhr in bei einer Verteilaktion anwsend. „Die Präsenz ist wichtig, wir wollen den Frauen vermitteln, dass wir für Ihre Anliegen eintreten,“ erklärt die ehemalige Frauenministerin, „aber Verteilaktionen sind zu wenig. Einmal im Jahr einen Frauentag zu begehen und den Rest des Jahres den Männern das Feld zu überlassen, ist nicht unser Verständnis von Politik.“
Die ÖVP-Frauen setzen sich 365 Tage im Jahr dafür ein, dass die Politik den Herausforderungen, die Frauen noch immer bewältigen müssen, höheren Stellenwert einräumt. „Noch immer sind Frauen nicht genügend in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft vertreten. 52% unserer Bevölkerung sind Frauen, deshalb müssen Frauen auch paritätisch in die Gremien gewählt werden,“ so die Bundesleiterin. „Die Macht der Männer ist die Geduld der Frauen. Unsere Geduld ist längst zu Ende. Wir fordern 1:1 mit den Männern gemeinsam für alle Österreicherinnen zu arbeiten und zwar im Reissverschluss-Prinzip.“
In ganz Österreich finden am Internationalen Frauentag Aktionen der ÖVP-Frauen statt, die Aktion der Bundesleitung mit Maria Rauch-Kallat ist nur eine davon.
Gemeinsam mit der neuen Wissenschaftsministerin soll gezeigt werden, dass die starken Frauen in der ÖVP das ganze Jahr auf allen Ebenen vertreten sind, aber den Stellenwert dieses Tages sehr wohl besonders hoch einschätzen.
"Der Internationale Frauentag ist bereits mehr als 100 Jahren alt - und er hat nach wie vor hohe Aktualität und große Symbolkraft", so Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl. Auch wenn die Frauenpolitik des 21. Jahrhunderts vor anderen Herausforderungen stehe als zu Beginn des 20. Jahrhunderts und Frauen nun bei weitem mehr Möglichkeiten haben - "wir haben noch genug zu tun! „
„Mit kleinen Schritten kommen wir voran", so die Ministerin weiter. So wurde beispielsweise im vergangenen Jahr mit der Novelle des Universitätsgesetzes erstmals eine verpflichtende 40 Prozent Frauenquote für alle universitären Organe und Gremien mit Durchsetzungs-bestimmungen festgeschrieben. Quoten alleine seien aber nicht ausreichend, Karl setzt daher auf begleitende Maßnahmen und verstärkte Bewusstseinsbildung.
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