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Soll eine gemeinsame Obsorge verpflichtend sein?



„Das Wohl der Kinder muss oberste Priorität haben“
 
Hinsichtlich der Diskussionen rund um das Thema Obsorge von Kindern nach einer Scheidung oder Trennung, fand Ende Juni auf Initiative des Bundesministeriums für Justiz eine parlamentarische Enquete zum Thema „Aktuelle Herausforderungen im Familienrecht“ statt.
Dabei wurden drei Themenbereiche erfasst:
  • Obsorgenregelungen und elterliche Verantwortung für eheliche Kinder nach Scheidung sowie für uneheliche Kinder
  • Besuchsrecht- und Obsorgeverfahren – Rahmenbedingungen für familienrechtliche Verfahren
  • Weiterentwicklung des Unterhaltsvorschussrechts

Für Justizministerin Claudia Bandion-Ortner ist eine gesetzlich geregelte, gemeinsame Obsorge die beste Lösung. Die Ministerin plant eine eigene Arbeitsgruppe zum Thema Obsorge in ihrem Ministerium. Dabei verweist die Justizministerin auf unterschiedliche Studien, welche als Folge von gemeinsamer Obsorge, eine hohe Zufriedenheitsrate bei beiden Elternteilen mit sich bringt. Familienstaatssekretärin Christine Marek befürwortet grundsätzlich den Vorschlag, weist jedoch darauf hin, dass viele Details erst erarbeitet werden müssen.


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Detaillierte Informationen


Rechtsvergleich: Obsorge nach Scheidungen in Österreich und Deutschland


Bundesministerium für Justiz