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MRK – STIFTUNG
FÜR FRAUEN IN SCHWIERIGEN LEBENSSITUATIONEN


STIFTUNGSZIEL

       Die Stiftung hilft Frauen in schwierigen Lebenssituationen, egal ob unverschuldet oder selbstverschuldet. Sie hilft umfassend und ganzheitlich, das heißt nicht nur finanziell sondern vor allem durch Beratung und Begleitung, durch Hilfe zur Selbsthilfe.

       Jede hilfesuchende Frau, die in das Stiftungsprogramm aufgenommen wird, wird solange von einer oder mehreren ehrenamtlichen Mitarbeiterin/nen begleitet („Schutzengeln“), bis sie den Kopf wieder über Wasser und festen Boden unter den Füßen hat. Dabei ist vor allem auf die Erhaltung von Selbstbestimmung und Würde Bedacht zu nehmen und die Entwicklung von Fähigkeiten und Qualifikationen zu fördern.

       Als Gegenleistung für diese Hilfe sollte sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten zumindest einer einzigen anderen Frau in einer schwierigen Situation im Rahmen der Stiftungsarbeit als „Schutzengel“ beistehen und sie begleiten.

       Das dadurch entstehende Netzwerk an Frauensolidarität soll die Hilfsmöglichkeiten der Stiftung laufend erweitern.


MITTEL ZUR ERREICHUNG DES STIFTUNGSZIELS


1) FINANZIELLE MITTEL

Grundkapital wird von Maria Rauch-Kallat aus eigenen Mitteln einbezahlt.

Weitere Dotierungen der Stiftung erfolgen durch

*) jährliche Zuwendungen von MRK selbst
*) Geburtstagszuwendungen
*) Benefizveranstaltungen
*) Sponsorbeiträge
*) Spendenaufrufe
*) Zinsen vom Stiftungskapital.


2) BERATUNG UND BEGLEITUNG

       In der Anfangsphase ausschließlich durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, die einerseits Zeit und fachliche Kompetenz (Juristinnen, Finanzexpertinnen, Sozialarbeiterinnen, Psychologinnen, etc) einbringen andererseits kostenlos Schulungen in Anspruch nehmen können.

        Dies gilt auch für das Pairing Hilfesuchende – Helferin. Sollte die Stiftung entsprechend wachsen und die finanziellen Möglichkeiten es erlauben, so kann in bescheidenem Ausmaß auch bezahltes Personal Verwaltungsaufgaben übernehmen. Die Begleitungs- und  Beratungsarbeit sollte auch dann von Ehrenamtlichen übernommen werden.


3.) ÖFFENTLICHKEITSARBEIT


       Ist nur in dem Maße vorgesehen, wie es notwendig ist, um Frauen in Not zu erreichen bzw finanzielle Mittel zu sammeln, um wirksam helfen zu können.

       Eine entsprechende Homepage, ein regelmäßiger Newsletter sowie ein jährlicher Arbeitsbericht soll Frauen in schwierigen Situationen ermuntern, sich an die Stiftung zu wenden, laufende oder potentielle Spender/innen ansprechen bzw. ehrenamtliche Mitarbeiterinnen für die Stiftung gewinnen.