Deutschförderklassen: Sprache ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Integration

Das neue Modell bringt bessere und gezieltere Förderung

„Ich begrüße das von Bildungs- und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann vorgeschlagene neue System der Deutschförderung in den Schulen“, so ÖVP Frauen-Chefin Dorothea Schittenhelm, die betont, dass damit jene Kinder und Jugendliche, die dem Unterricht aufgrund unzureichender Sprachkenntnisse nur schwer folgen können, zukünftig besser unterstützt werden.

„Ausreichende Sprachkenntnisse sind der Schlüssel zu erfolgreicher Integration. Mit dem neuen System der Deutschförderklassen können die Schülerinnen und Schüler besser und gezielter gefördert werden“, so Schittenhelm weiter. Statt bisher 11 Stunden Deutschunterreicht sollen es zukünftig 15 Stunden in der Volksschule und 20 Stunden in der Sekundarstufe 1 sein. Nach jedem Semester soll es einheitliche Sprachstandsüberprüfungen geben und im Anschluss daran die Möglichkeit in den Regelunterricht überzutreten, vorausgesetzt die Sprachziele wurden erreicht. „Ein weiterer Bonus des neuen Systems ist, dass die Kinder und Jugendlichen auch nach dem Übertritt in den Regelunterricht weiterhin zusätzlich unterstützt und begleitet werden“, so Schittenhelm abschließend.

Hier die Details zum Modell der Deutschförderklassen: