Schittenhelm begrüßt Reform des Kinderbetreuungsgeldes

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Bundesministerin Karmasin bringt wesentliche Verbesserungen für Familien auf den Weg


Diese Reform bringt nicht nur eine Neubezeichnung des Kinderbetreuungsgeldes auf Kindergeld-Konto sondern auch wesentliche Verbesserungen und Vereinfachungen der Inanspruchnahme.

Immerhin verfügt das Kindergeld-Konto über ein jährliches Volumen von 1,1 Milliarden Euro. In Zukunft sollen die vier Pauschalvarianten in ein flexibles Konto einfließen. Wobei das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld weiterhin bestehen bleibt.

Bundesministerin Sophie Karmasin ist mit dieser Reform auch dem Wunsch vieler Eltern nach einer flexiblen Wechselmöglichkeit nachgekommen. Die gewählte Bezugsdauer kann einmalig verändert werden. Zudem können Eltern beim erstmaligen Wechsel der Betreuungsperson parallel Kinderbetreuungsgeld beziehen, dass bringt auch eine entsprechende Entlastung in einer wichtigen Übergangsphase.

Ein großer Schritt für die Familien und eine stärkere Einbindung der Väter, wurde mit dem Partnerschaftsbonus gesetzt. Dieser kann in der Höhe von Euro 1.000 von den Eltern abgerufen werden, wenn sich diese die Betreuung zu gleichen Teilen aufteilen.

Dieser Entwurf geht zunächst in die Begutachtung und wird dann einer Beschlussfassung im Nationalrat zugeführt. Bundesleiterin Abg.z.NR Dorothea Schittenhelm hofft, dass dies möglichst rasch erfolgt und das Gesetz mit 1.1.2017 in Kraft treten kann.