Schittenhelm: Pensionsgipfel bringt Verbesserungen für Frauen

Abg.z.NR Dorothea Schittenhelm
Abg.z.NR Dorothea Schittenhelm
© Rudolf Laresser

Reformschritte bei den Pensionen gehen in die richtige Richtung


„Als ÖVP Frauen begrüßen wir die beim gestrigen Pensionsgipfel beschlossenen Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherung und Werterhaltung der Pensionen“, so die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen Dorothea Schittenhelm, die betont, dass die Reformschritte in die richtige Richtung gehen und vor allem Frauen profitieren.

„Jenen Frauen, die bisher keinen Anspruch auf eine eigene Pension hatten, weil sie nicht über die notwendigen 15 Beitragsjahre verfügen, werden bis zu 96 Monate Kindererziehungszeit pensionsbegründend angerechnet.“ Demnach hätten beispielsweise ab 1955 geborene Frauen, die zwei Kinder haben und sieben Jahre erwerbstätig waren, endlich Anspruch auf eine eigene Pension. Die ÖVP Frauen-Chefin weist zudem darauf hin, dass die langjährige Forderung nach der Anrechnung von vier Jahren pro Kind, sowohl pensionsbegründend als auch unabhängig vom Abstand der Geburten, weiterhin aufrecht bleibe. „Der Zeitpunkt der Geburt darf keinen Unterschied machen und sich nicht nachteilig auf die Pension von Frauen auswirken.“

Auch beim freiwilligen Pensionssplitting seien maßgebliche Verbesserungen für die Frauen erzielt worden. Dazu Schittenhelm: „Von der Erhöhung von vier auf sieben Jahre profitiert jener Elternteil, der sich nach dem vierten Geburtstag des Kindes dazu entscheidet, Teilzeit zu arbeiten, und das sind in den meisten Fällen Frauen. Das heißt, höhere Pensionen für Frauen trotz Teilzeit.“ Höhere Pensionen für Frauen bringe zudem das neue Anreizmodell: „Frauen, die länger als bis zum gesetzlichen Pensionsantrittsalter arbeiten, haben ab dem 60. Lebensjahr zum einen ein höheres Einkommen, weil sie weniger Pensionsbeiträge bezahlen, und zum anderen eine deutlich höhere Pension, weil trotzdem der volle Pensionsbeitrag auf das Pensionskonto gutgeschrieben wird.“ Auch die Erhöhung des Ausgleichzulagenrichtsatzes von 883 auf 1.000 Euro gehe in diese wichtige und richtige Richtung. „Leider sind es noch immer großteils Frauen, die nur eine sehr niedrige Pension haben. Mit dieser Erhöhung haben sie immerhin fast 120 Euro mehr pro Monat zur Verfügung“, so Schittenhelm abschließend.