Schittenhelm zum Internationalen Mädchentag

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Auch am heurigen 11. Oktober weisen die ÖVP Frauen auf die weltweit vorhandene Benachteiligung von Mädchen hin

Der von den Vereinten Nationen etablierte Internationale Mädchentag zielt primär darauf ab, auf die schwierige Situation von Mädchen in vielen Ländern der Welt aufmerksam zu machen. Auch wir sind aufgrund der Flüchtlingswellen, die über Europa hereinbrechen und die Gesellschaft verändern werden, besonders aufgerufen, auf den sozialen Wert der Frau aufmerksam zu machen und die
Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft zu sichern.

Zunehmend etabliert sich auch in der europäischen
Gesellschaft eine Parallelgesellschaft, in der die gezielte Förderung von Mädchen und jungen Frauen durch Bildung enorme Wichtigkeit hat. Auch die Bekämpfung der Zwangsehe muss stärker fokussiert werden. "Die Gewalt gegen Mädchen und
jungen Frauen im Namen von Tradition oder Kultur darf nirgends auf der Welt toleriert werden und schon gar nicht bei uns in Europa, wo wir, dank der Bemühungen kämpferischer Frauen, in einer emanzipierten Gesellschaft leben dürfen", zeigt Schittenhelm auf. "Für den Erhalt dieser Errungenschaft müssen
wir weiterhin tätig sein, wir dürfen uns den hart erarbeiteten Stellenwert der Frauen nicht nehmen lassen."

Mädchen und Frauen müssen auch zukünftig die Freiheit besitzen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, nicht der Ehemann, Bruder und auch nicht der Vater haben das Recht über das Leben von Mädchen und Frauen zu verfügen. In unserer westlichen Gesellschaft gilt eine Ausbildungspflicht für alle und es darf auch keine Zwangsverheiratung geben. Menschen, die gewillt sind unsere Werte zu akzeptieren, sind herzlich willkommen, jene die nicht gewillt sind die Religion und den Propheten dem Rechtsstaat unterzuordnen und unsere Rechte aber auch Pflichten anzunehmen, dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.