Volle Unterstützung für gerechtere Strafen bei Gewalt- und Sexualdelikten

Mehr Schutz vor Gewalt gegen Frauen und Kinder – bessere Aufklärung und mehr Präventionsmaßnahmen

„Die von der Bundesregierung geplante Verschärfung der Strafen für Gewalt- und Sexualdelikte ist ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Sicherheit und mehr Schutz vor Gewalt gegen Frauen und Kinder“, ist ÖVP Frauen-Chefin Dorothea Schittenhelm überzeugt.  Auch dass Staatssekretärin Karoline Edtstadler die Leitung der Expertengruppe übernimmt, die mit der Ausarbeitung der Maßnahmen beauftragt wurde, ist für Schittenhelm ein logischer Schritt. „Karoline Edstadler verfügt als ehemalige Strafrichterin über die notwendige Kompetenz, die Details dieser Reform auszuarbeiten, zumal sie bereits bei der letzten Reform mitgearbeitet hat und daher genau weiß, wo noch nachgeschärft werden muss“, so die ÖVP-Frauen-Chefin weiter.

Neben den gerechteren Strafen bei  Gewalt- und Sexualdelikten, müssen weitere Ziele dieser Reform sein, Frauen und Kinder besser vor Gewalt zu schützen und die professionelle Betreuung der Opfer von Gewalt weiter auszubauen. „Zum einen brauchen wir mehr Aufklärungsarbeit bereits in den Kindergärten und Schulen, um sowohl die Kinder und Jugendlichen  als auch die Pädagoginnen und Pädagogen zu sensibilisieren und das Thema Gewalt, vor allem auch sexuelle Gewalt, aus der Tabuzone herauszuholen. Und zum anderen müssen wir mehr in Präventionsmaßnahmen investieren, das heißt mehr Maßnahmen zur Gewaltvermeidung auf Täterebene zu setzen, um mögliche Gefahren rechtzeitig zu erkennen und bestenfalls zu verhindern“, so Schittenhelm abschließend.