Geschichte der Österreichischen Frauenbewegung

© Harry Stuhlhofer, Graz

Gründung der Österreichischen Frauenbewegung - damals "Österreichischer Frauenbund" - im Rahmen der Österreichischen Volkspartei bereits in den ersten Wochen nach Kriegsende am 20. Juni 1945 in Wien unter Generalsekretär
Dr. Felix Hurdes.

Sie wurde, im Gegensatz zu den 3 berufsspezifischen "Bünden" als "Organisation" bezeichnet und hatte damals noch keine eigenen Mitglieder, sondern vertrat und betreute die der ÖVP angehörigen Frauen. So hatte diese Organisation, ebenso wie die der Jugend, eine schwächere Stellung in der Partei als die Bünde; sie war finanziell abhängig und hatte, mit Ausnahme der Steiermark, keine von ihr direkt nominierten Mandatarinnen.

Die gesamte Organisation der ÖFB wurde aber schon damals in allen Bundesländern und in Bezirks- und Ortsgruppen ausgebaut. Nach und nach wurden aber doch die Direktmitglieder in die ÖFB aufgenommen, die Landesorganisationen erstarkten, wenn auch ungleichmäßig, die Zahl der Ortsgruppen wuchs.

(Stand 1979)

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