Internationaler Tag der Osteoporose

Abg.z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm
Abg.z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm
© Rudolf Laresser

Österreich braucht eine bundeseinheitliche Regelung, die vorsieht Osteoporose ab dem 50sten Lebensjahr auf Krankenschein zu behandeln

 „Jede vierte Frau über 50 Jahren erkrankt an Osteoporose, das sind alleine in Österreich ungefähr 450.000 Frauen. Trotz der hohen Anzahl von Betroffenen wurden noch immer nicht Schritte im erforderlichen Ausmaß unternommen, um dem vorliegenden Gesundheitsproblem wirksam entgegen zu treten“, berichtet ÖVP Frauenchefin Abg.z.NR Dorothea Schittenhelm.

Grundbedingung um die Heilungschancen von Osteoporose zu erhöhen, ist die Krankheit frühzeitig zu erkennen und mit der Behandlung zu beginnen, damit Knochenbrüche wirksam verhindert werden können.

„Bislang waren lediglich 30% aller Frauen zwischen 50 und 60 bei einer Knochendichtemessung. Daher ist es dringend erforderlich, dass endlich eine bundesweite einheitliche Regelung implementiert wird, die vorsieht eine Osteoporose- Vorsorge für die potentiell gefährdete Altersgruppe von Menschen, die das 50 Lebensjahr erreicht haben, auf Krankenschein zu verankern“, fordert Schittenhelm.

Aufgrund des erhöhten Frakturrisikos stellt Osteoporose ein erhöhtes Gesundheitsproblem dar. Osteoporose bedingte Frakturen führen neben Schmerzen zu Immobilität und Pflegebedürftigkeit, was die Lebensqualität der Betroffenen wesentlich mindert. Osteoporose betrifft überwiegend ältere Menschen und macht auch vor Männern nicht halt.