Schittenhelm: Besonderer Schutz und Betreuung für Frauen und Kinder auf der Flucht

ÖVP-Frauensprecherin erfreut über gemeinsamen Antrag aller Frauensprecherinnen – „Gemeinsames Vorgehen ist gutes Signal“

„Schutz, Hilfe und Betreuung für Frauen und Kinder auf der Flucht – das ist unser gemeinsames Anliegen und der Antrag aller Frauensprecherinnen der Parlamentsparteien ein gutes Signal“. Das sagte ÖVP-Frauensprecherin Abg.z.NR Dorothea Schittenhelm zu dem Antrag der Frauensprecherinnen von ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grünen, Team Stronach und Neos, der in der Sitzung des Menschenrechtsausschusses am Mittwoch, 9.3.2016 behandelt und einstimmig beschlossen wurde.

In diesem Antrag wird die Bundesregierung ersucht, sich beim UNHCR dafür einzusetzen, die Gefahrenquellen für Frauen und minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in den Flüchtlingslagern zu reduzieren und diese Menschen bestmöglich zu schützen. In Österreich sei man auf diese Situation eingestellt: „Die Bestimmungen des Gewaltschutzgesetzes, das wir in Österreich geschaffen haben, kommt auch Frauen und Kindern in Flüchtlings-Betreuungsstellen zu Gute“, so Schittenhelm. „Die Innenministerin hat besonders darauf geachtet, dass alleine reisende Frauen und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge einen besonderen Betreuungsstandard erhalten – in der Unterbringung und in der Betreuung.“
So werden etwa zur besonderen Unterstützung dieser Frauen und Minderjährigen spezielle Deutschkurse für Frauen zu frauenspezifischen Themen und zusätzliche psychologische Betreuung angeboten. Für eine wesentliche Maßnahme hält Schittenhelm auch die Regelung, dass das Personal des Sicherheitsdienstes in den Betreuungsstellen ausschließlich weiblich sein muss. „Das ist wichtig für das Sicherheitsgefühl und das Vertrauen der zu betreuenden Frauen und Kinder.“
„Ich wünsche mir, dass ähnliche situationssensible Bestimmungen auch in den anderen Betreuungsstellen außerhalb unseres Landes wirksam wären“, schloss die ÖVP-Frauensprecherin.