Schittenhelm: Brustkrebs-Früherkennungsprogramm muss verbessert werden

Weltbrustkrebstag: Früherkennung kann Leben retten -
rechtzeitige Vorsorge ist die beste Prävention
 
"Das im Jahr 2014 eingeführte Brustkrebs-Früherkennungsprogramm kommt nicht in der gewünschten Art und Weise bei den Patientinnen an", kritisiert ÖVP Frauen-Chefin Dorothea Schittenhelm. Nachhohlbedarf gibt es sowohl bezüglich der Anzahl der Frauen, die an dem Programm teilnehmen als auch bei der Dokumentation der Untersuchungen.

"Daher setzen wir uns als ÖVP Frauen auch weiterhin dafür ein, dass alle Frauen, unabhängig von ihrem Alter, uneingeschränkten Zugang zum Mammographie-Screening haben. Eine Schlechterstellung bei den Vorsorgeuntersuchungen von
Frauen unter 40 und über 69 Jahren ist für uns nicht akzeptabel. Wir
wollen, dass Haus- und Frauenärzte wieder wie vor der Einführung des
Brustkrebs-Früherkennungsprogramms eigenständig Überweisungen für
Frauen jeden Alters ausstellen können. Es darf hier keine
Diskriminierung geben."

Krebs ist nach wie vor die zweithäufigste Todesursache in Österreich
und macht ein Viertel der jährlichen Sterbefälle aus. Frauen
erkranken am häufigsten an Brustkrebs. "Die Bekämpfung von Krebs
steht gesundheitspolitisch an vorderster Stelle. Besonders die
Krebsfrüherkennung spielt eine zentrale Rolle, denn je früher der
Krebs erkannt wird, desto besser ist er behandelbar", so die ÖVP
Frauen-Chefin weiter. Bei der Versorgung von Krebspatientinnen und
Krebspatienten befindet sich Österreich im internationalen Vergleich
im Spitzenfeld, dennoch besteht hinsichtlich der
Früherkennungsprogramme Weiterentwicklungsbedarf. Auch bei Brustkrebs
sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen die beste Vorbeugung. "Für
uns steht die Gesundheit steht im Mittelpunkt. Daher muss im
Interesse der Patientinnen alles unternommen werden, um nicht nur
eine bestmögliche Versorgung, sondern vor allem auch eine
bestmögliche Vorsorge zu gewährleisten", so Schittenhelm
abschließend.