Schittenhelm: Früherkennung kann Leben retten

Für die Bundesleiterin der ÖVP Frauen steht die Bekämpfung von Krebs gesundheitspolitisch an vorderster Stelle

Weltweit steigt die Zahl der Krebserkrankungen. Allein in Österreich erkranken jährlich rund 39.000 Menschen an Krebs und etwa die Hälfte sterben an den Folgen der Krankheit. Damit ist Krebs die zweithäufigste Todesursache in Österreich und macht ein Viertel der jährlichen Sterbefälle aus. Frauen erkranken am häufigsten an Brustkrebs. „Die Bekämpfung von Krebs steht gesundheitspolitisch an vorderster Stelle. Besonders die Krebsfrüherkennung spielt eine zentrale Rolle, denn je früher der Krebs erkannt wird desto besser ist er behandelbar“, betont ÖVP-Frauenchefin Dorothea Schittenhelm anlässlich des heutigen Weltkrebstages.

Bei der Versorgung von Krebspatientinnen und Krebspatienten befinde sich Österreich im internationalen Vergleich im Spitzenfeld, dennoch bestehe hinsichtlich der Früherkennungsprogramme Weiterentwicklungsbedarf. „Auch bei Brustkrebs sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen die beste Vorbeugung. Daher setzen wir uns als ÖVP Frauen dafür ein, dass alle Frauen, unabhängig von ihrem Alter, uneingeschränkten Zugang zum Mammographie-Screening haben“, fordert Schittenhelm und nimmt damit Bezug auf das Anfang 2014 in Österreich eingeführte Brustkrebs-Früherkennungsprogramm, an dem Frauen erst ab 40 Jahren teilnehmen können. Eine „Schlechterstellung bei den Vorsorgeuntersuchungen von Frauen unter 40 Jahren“ ist für die ÖVP-Frauenchefin nicht akzeptabel. Laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung, eine Unterorganisation der WHO, könne jede zweite Krebserkrankung vermieden werden, wenn der aktuelle Wissensstand umgesetzt würde. „Wir wissen heute, dass Früherkennung bei Brustkrebs Leben retten kann. Deshalb wollen wir, dass Haus- und Frauenärzte wieder wie vor der Einführung des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms eigenständig Überweisungen für Frauen jeden Alters ausstellen können“, so Schittenhelm abschließend.