Schittenhelm zum Internationalen Tag für die Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten

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Mehr Schutz für Frauen auf der Flucht!

 

Laut UNHCR ist fast die Hälfte der Flüchtlinge weltweit weiblich und das Risiko für Frauen, während ihrer Flucht Opfer sexueller Gewalt zu werden, sehr groß. „Deshalb fordern wir ÖVP Frauen weitere Maßnahmen ein, um die Gefahrenquellen für Frauen und auch minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in den Flüchtlingslagern zu reduzieren und sie bestmöglich zu schützen“, so ÖVP Frauen-Chefin Dorothea Schittenhelm, die darauf hinweist, dass sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten im internationalen Strafrecht als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit definiert ist und dass seit der Wiener Menschenrechtskonferenz 1993 und der Pekinger Frauenrechtskonferenz 1995 wichtige internationale Abkommen und nationale Gesetze zum Schutz von Frauen geschaffen wurden.

Dennoch gebe es, vor allem angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation, noch viel zu tun. „In Österreich haben wir ein sehr gutes Gewaltschutzgesetz, das auch den Frauen und Kindern in unseren Flüchtlings-Betreuungsstellen zu Gute kommt. Aber auch über unsere Grenzen hinweg braucht es koordinierte Hilfsangebote und Maßnahmen für die Betroffenen, um sexuelle Gewalt zu verhindern, zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren. Vor allem müssen die Frauen und Mädchen auch dazu ermutigt werden, sich zur Wehr zu setzen und Vorfälle entsprechend anzuzeigen“, so Schittenhelm abschließend.