Verbesserungen beim Brustkrebsscreening

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Das durch den Hauptverband der Sozialversicherungsträger etablierte und seit dem 01.01.2014 zur Anwendung kommende Brustkrebsscreening-Systems, wurde aufgrund der Forderungen und des permanenten Drucks, der durch die ÖVP Frauen ausgeübt wurde, nachjustiert.

Nach zahlreichen Interventionen von Abg.z.NR, KO-Stv. Dorothea Schittenhelm, Bundesleiterin der ÖVP Frauen, gab der Hauptverband nach und strukturierte die Pläne um.
Im Zuge dessen wurde der Großteil der anfänglichen Mängel behoben und das System im Sinne der Patientinnen maßgeblich verbessert.

Welche Verbesserungen wurden durch die ÖVP Frauen erreicht?

•    Die Erhaltung der Brustkrebsscreening-Zentren, besonders im ländlichen Raum, ist wichtig für die Erreichbarkeit und somit für die Ermöglichung der Teilnahme an der Vorsorge. Der ursprüngliche Plan des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger von 220 Brustkrebsscreening-Zentren 200 Zentren zu schließen und nur 20 davon – vorwiegend in den Ballungsräumen – zu erhalten, konnte verhindert werden.  
•    Für Frauen zwischen 45 und 69 Jahren wurde die e-card automatisch freigeschalten, damit die Frauen alle zwei Jahre eine Mammographie in Anspruch nehmen können.
•    Frauen, egal welchen Alters, die der Risikogruppe angehörten, also familiäre Vorbelastungen aufweisen oder Bedenken und Beschwerden haben, können durch den Hausarzt zur Mammographie überwiesen werden.
•    Auch Frauen im Alter zwischen 40 und 44 und jene die älter als 70 Jahre sind, können sich einfach online über www.frueh-erkennen.at oder telefonisch unter 0800 500 181 zum Programm anmelden und teilnehmen.

Wichtig ist es jetzt Vergleichsdaten zu sammeln, um Schlüsse über die Qualität des Programms ziehen zu können. Für uns ÖVP Frauen hat eine hohe Qualität der Gesundheitsvorsorge oberste Priorität. Wir werden auch weiterhin dafür kämpfen eine hohe Vorsorgequalität zu gewährleisten.

Gleichzeitig gilt es, Frauen verstärkt zu motivieren regelmäßig an der Brustkrebsvorsorge teilzunehmen.